
Jack O'Brien, Semblance, 2025, Installationsansicht, courtesy of the Artist und Capitain Petzel, Berlin, Foto: GRAYSC
Hannover: Jack O'Brien Cue the Cue Neu
https://kestnergesellschaft.de/de/ausstellung/103
26.04.2025 - 20.07.2025
Kestner Gesellschaft e.V. Goseriede 11 30159 Hannover
Eröffnung Fr 25. Apr. 2025, 18 Uhr
Mit Cue the Cue präsentiert Jack O’Brien seine erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. In seiner künstlerischen Auseinandersetzung erforscht er die Verknüpfung von Konsumkultur, Begehren und queerer Identität innerhalb kapitalistischer Machtstrukturen.
O’Brien nutzt gefundene Objekte wie Magazine, Klaviere oder Straßenlaternen sowie industrielle Materialien wie Plastikfolien und Meshstoffe, um sie in neue skulpturale Konstellationen zu überführen. Die Oberflächen und haptischen Qualitäten seiner Werke rufen dabei ein unterschwelliges Begehren hervor – als wären die Objekte selbst aufgeladen mit einer latenten Anziehungskraft.
Seine neu geschaffene, raumfüllende Installation ist speziell auf den Ausstellungsort zugeschnitten: Eine umgestürzte Theaterbühne mit 65 Holzstühlen einer aufgelösten Tanzkompanie wird von durchscheinenden Sphären getragen. Diese Inszenierung spielt mit den Konzepten von Dekonstruktion, Minimalismus und der Verschiebung von Bühne und Publikum. O’Brien entzieht der klassischen Theaterstruktur ihre gewohnte Stabilität und öffnet sie für eine neue Lesart, in der Identität zwischen extremer Sichtbarkeit und völliger Unsichtbarkeit schwankt.
Der Ausstellungstitel verweist auf einen Kreislauf aus Inszenierung und Wiederholung: Das Design alltäglicher Objekte weckt Begehren, indem es mit Sichtbarkeit und Verknappung spielt – ein Mechanismus, den O’Brien kritisch hinterfragt. Er zeigt auf, wie queere Identitäten in Werbung, Mode und Alltagsgegenständen reflektiert werden – mal angepasst, mal entfremdet oder radikal neu interpretiert.
Mit Cue the Cue präsentiert Jack O’Brien seine erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. In seiner künstlerischen Auseinandersetzung erforscht er die Verknüpfung von Konsumkultur, Begehren und queerer Identität innerhalb kapitalistischer Machtstrukturen.
O’Brien nutzt gefundene Objekte wie Magazine, Klaviere oder Straßenlaternen sowie industrielle Materialien wie Plastikfolien und Meshstoffe, um sie in neue skulpturale Konstellationen zu überführen. Die Oberflächen und haptischen Qualitäten seiner Werke rufen dabei ein unterschwelliges Begehren hervor – als wären die Objekte selbst aufgeladen mit einer latenten Anziehungskraft.
Seine neu geschaffene, raumfüllende Installation ist speziell auf den Ausstellungsort zugeschnitten: Eine umgestürzte Theaterbühne mit 65 Holzstühlen einer aufgelösten Tanzkompanie wird von durchscheinenden Sphären getragen. Diese Inszenierung spielt mit den Konzepten von Dekonstruktion, Minimalismus und der Verschiebung von Bühne und Publikum. O’Brien entzieht der klassischen Theaterstruktur ihre gewohnte Stabilität und öffnet sie für eine neue Lesart, in der Identität zwischen extremer Sichtbarkeit und völliger Unsichtbarkeit schwankt.
Der Ausstellungstitel verweist auf einen Kreislauf aus Inszenierung und Wiederholung: Das Design alltäglicher Objekte weckt Begehren, indem es mit Sichtbarkeit und Verknappung spielt – ein Mechanismus, den O’Brien kritisch hinterfragt. Er zeigt auf, wie queere Identitäten in Werbung, Mode und Alltagsgegenständen reflektiert werden – mal angepasst, mal entfremdet oder radikal neu interpretiert.
Eingetragen am: Donnerstag, 03.04.2025